blog banner

Das Höllentor

Zwischen Heinrichs und Pyhrabruck, mitten im Wald findet man das Höllentor. Ein paar scheinbar unspektakuläre Steine liegen dort herum, der recht dunkle Wald und das Licht kurz vor Sonnenuntergang machten das jedoch zu einem sehr interessanten Besuch.

Die geschichte zum Höllentor

Als der Wald oberhalb dieser Steingruppe noch klein war, unterhalb, aber schon eine beträchtliche Höhe erreicht hatte wirkte diese enge Durchfahrt bedrohlich und dunkel. Die Leute stellten sich so das Tor zur Hölle vor. ‚Die Einbuchtungen in den beiden Seitenwänden entstanden durch das Schleifen der Wagen.
Aus der Hölle soll auch der Krampus, der mit dem Nikolaus um den 5.Dezember von Haus zu Haus zieht, stammen. Er bestraft die Bösen und wurde in unseren Breiten „Bougamann genannt. In früherer Zeit ist es passiert, dass sich eine Frau, namens Sidonie, als Bougamann verkleidete und im Dorf herum zog.
Eine Ihrer Freundinnen, Res‘, die zwar schon älter war, fürchtete sich trotzdem so sehr, dass sie immer nur vor sich hin sagte: „Wos mocht denn da schiachi Bougarmo do? Wiaso kimt dein za uns a so a schiacha Bougamo?”
Sidonie, also der Bougamann, musste so sehr über ihre ängstliche Freundin lachen, dass sie in die Hose machte.


  • Kann ich mir gut vorstellen, daß mit einem gewissen Lichteinfall zur einsetzenden Dämmerung und dem dunklen Wald das ganze einen Anblick zum fürchten gibt, zumal in früheren Zeiten, in denen der Höllenglauben fest verankert war.
    Die Geschichte ist drollig!
    Liebe Grüße
    Monika.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.



%d Bloggern gefällt das: