Naturpfad

Geyer-Gedenkstein

Die Namen der Steine können völlig unterschiedliche Herkunft haben. Einige sind nach bekannten Personen benannt, dieser hier wurde zu einer Gedenkstätte an den Waldviertler Komponisten Franz Geyer. Die Geyersteine wurden früher als Teufelssteine bezeichnet, bis die 1975 als zur Gedenkstätte und 1981 als Naturdenkmal erklärt wurden.

Geyer legte 1904 die Reifeprüfung an der Lehrerbildungsanstalt in Krems ab und trat am 1. Oktober 1904 den Dienst als provisorischer Unterlehrer in Heidenreichstein an. Er unterrichtete bis 1945 Mathematik, Geometrisches Zeichnen, Bildnerische Erziehung und Musikerziehung.
Geyer lebte von 1911 bis 1954 in der damals selbständigen und 1972 nach Heidenreichstein eingemeindeten Gemeinde Altmanns, danach in Heidenreichstein. Er war Leiter der Volksschule, sowie Lehrer an der Hauptschule in Heidenreichstein. 1939 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der dortigen Musikschule.
Sein musikalisches Schaffen umfasste zahlreiche Sololieder und Chorlieder sowohl für gemischten Chor als auch für Männerchor. Seine 12 Waldviertler Lieder wurden 1941 in Wien vom H. Weselka-Verlag herausgegeben. Er wirkte jahrzehntelang als Chormeister und Dirigent des Gesang- und Musikvereines Heidenreichstein (GMV) und war zuletzt dessen Ehrenchormeister. Noch zu seinen Lebzeiten wurde anlässlich seines 80. Geburtstages der Franz Geyer Chor gegründet, der ebenso wie der Gesang- und Musikverein Heidenreichstein seine Lieder pflegen soll und dem ausschließlich Männer angehören…
Seine erste Frau, Josefa, starb 1950, seine zweite Frau, Maria, 1978.

Quelle: https://regiowiki.at/wiki/Franz_Geyer

Es gibt da schon einen gedanklichen Spielraum, weshalb seine Frau Maria gerade diesen Ort für ihren verstorbenen Mann ausgesucht hat.


The names of the stones can have completely different origins. Some of them are named after prominent persons, this one here became a memorial to the Waldviertel composer Franz Geyer. The Geyersteine were formerly known as Teufelssteine (Devil’s Stones) until they were declared a memorial in 1975 and a natural monument in 1981.

In 1904 Geyer passed the school-leaving examination at the teacher training college in Krems, and on 1 October 1904 he took up service as a provisional assistant teacher in Heidenreichstein. Until 1945 he taught mathematics, geometric drawing, visual and musical education.
From 1911 to 1954, Geyer lived in the then independent municipality of Altmann, which was incorporated into Heidenreichstein in 1972, and then in Heidenreichstein. He was headmaster of the primary schools and teacher at the secondary school in Heidenreichstein. In 1939 he was one of the founding members of the local music school.
His musical work included numerous solo songs and choral songs for both mixed and male choirs. His 12 Waldviertler Lieder were published in Vienna in 1941 by H. Weselka-Verlag. For decades he was choir master and conductor of the Gesang- und Musikverein Heidenreichstein (GMV) and was its honorary choir master. Still during his lifetime, the Franz Geyer Choir was founded on the occasion of his 80th birthday, which, like the Heidenreichstein Singing and Music Society, is to cultivate his songs and to which only men belong…
His first wife, Josefa, died in 1950, his second wife, Maria, in 1978.

Source: https://regiowiki.at/wiki/Franz_Geyer

There is already some mental space, which is why his wife Maria chose this very place for her late husband.



2 thoughts on “Geyer-Gedenkstein

  1. Monika

    Da mußte ich doch gerade schmunzeln bei dem gedanklichen Spielraum, warum seine Frau gerade diesen Ort erwählte.
    Die Stein-Formationen sind beeindruckend!
    Ich wünsch dir einen schönen Sonntag, liebe Grüße
    Monika.

    1. gerhard Post author

      Als ich mit der Recherche nach dem Leben des Musiker begann, kamen mir sofort Zweifel – da stand Zuviel zwischen den Zeilen und da konnte ich mir diese Bemerkung nicht verkneifen.
      Liebe Grüße
      Gerhard

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